Viele Menschen peppen ihren Tee geschmacklich mit etwas Zucker auf. Die meisten Teetrinker greifen auf Kandiszucker zurück. Diese spezielle Zuckersorte fügt dem Tee eine besondere geschmackliche Note hinzu und ist leicht zu portionieren. Kandiszucker ist allerdings ebenso wie Zucker eine richtige Kalorienbombe. Die Unterschiede von normalem und Kandiszucker sind in erster Linie im Geschmack zu finden. Wer Kalorien sparen möchte, für den sind die beliebten Zuckerkristalle also eher nicht geeignet.
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Was ist Kandiszucker?
Als Kandiszucker werden millimetergroße Zuckerkristalle bezeichnet, die in einem speziellen Verfahren hergestellt wurden. Hierzulande sind vor allem weißer und brauner Kandiszucker bekannt, in den USA wird Kandiszucker aber auch als mit Lebensmittelfarbe behandelte bunte Süßigkeit am Stiel verkauft, welche mittlerweile ihren Weg zu uns gefunden hat. Die Geschichte des Kandiszuckers geht bis in das 9. Jahrhundert zurück. Er stammt ursprünglich aus dem arabischen Raum. Sein Name leitet sich von „Quand“, dem arabischen Wort für Rohrzucker, ab.[1]
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Die Herstellung von Kandiszucker erfolgt mithilfe einer hochkonzentrierten Zuckerlösung. In einem speziellen Behälter bilden sich Zuckerkristalle, die von der Zuckerlösung umflossen werden. Auf diese Weise entsteht weißer Kandiszucker, brauner wird hingegen aus einer karamellisierten Zuckerlösung hergestellt.[2] Kandiszucker gibt es unter anderem in Würfelform oder am Holzstiel. Nicht selten werden ihm Aromastoffe wie Vanille hinzugegeben, welche dem gesüßten Getränk eine zusätzliche Geschmacksnote hinzufügen. Dies erklärt auch seine Beliebtheit insbesondere bei Teeliebhabern.
Kräftigen Tee am besten mit braunem Kandiszucker süßen
Besonders in Ostfriesland erfreut sich Kandiszucker größter Beliebtheit. Eine leckere Ostfriesen-Mischung mit Assam und Ceylon lässt sich gut mit den würfelförmigen Zuckerkristallen verfeinern. Brauner und weißer Kandis unterscheiden sich geschmacklich von „gewöhnlichem“ Zucker und voneinander.[3] Viele Teetrinker ziehen braunen Kandiszucker anderen Sorten vor, wenn sie stärkeren Tee süßen möchten. Gesünder als normaler Zucker ist Kandiszucker allerdings nicht. Sie gehören beide zu den Zweifachzuckern und enthalten um die 400 kcal pro 100 Gramm.[4] [5] Zuviel Kandiszucker kann daher ebenso wie gewöhnlicher Zucker zu Übergewicht führen.
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Honig und weitere Alternativen
Wer Kalorien sparen möchte, sollte den Kandiszucker daher im Schrank stehen lassen. Allerdings fällt es vielen Teetrinkern schwer, auf die süße Note im Tee zu verzichten. Glücklicherweise gibt es einige Alternativen, die weniger auf die Figur schlagen. Eine davon ist Süßstoff. Er wird häufig für das Süßen von Kaffee und Tee verwendet. Lange Zeit sind Forscher davon ausgegangen, dass er den Insulinspiegel anhebt, was zu Heißhungerattacken führt. Dies scheint zwar nicht der Wahrheit zu entsprechen,[6] allerdings deuten andere Studien darauf hin, dass Süßstoffe die Darmflora schädigen.[7]
Wer auf natürliche „Süßmacher“ zurückgreifen möchte, kann unter anderem Honig verwenden. Er besitzt mit 300 kcal pro 100 Gramm[8] zwar nur etwas weniger Kalorien als Zucker, allerdings benötigt man zum Süßen von Lebensmitteln weniger Honig. Dies liegt vor allem an der enthaltenen Glukose und der Fruktose im Honig. Des Weiteren ist Honig geschmacklich besonders vielseitig, da die von den Honigbienen angeflogenen Felder den Geschmack des Honigs beeinflussen. Eine ähnlich gute Alternative ist Ahornsirup. Auch er besitzt relativ viele Kalorien,[9] zum Süßen von Tee genügt jedoch ebenfalls eine geringe Menge.
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FAQ zu Kandiszucker
Kandiszucker wird hergestellt, wenn sich in einer hochkonzentrierten Zuckerlösung Zuckerkristalle bilden. Weißer Kandiszucker entsteht aus reinem Glucose- und Fructosekonzentrat, während brauner Kandiszucker aus einer karamellisierten Zuckerlösung hergestellt wird. Der Prozess kann sich über mehrere Tage bis Wochen erstrecken, bis die Kristalle die gewünschte Größe erreichen.
Kandiszucker ist nicht gesünder als normaler Zucker, da beide hauptsächlich aus Saccharose bestehen und etwa 400 Kalorien pro 100 Gramm enthalten. Hoher Konsum kann zu Übergewicht und anderen gesundheitlichen Problemen führen. Besondere gesundheitliche Vorteile von Kandiszucker gegenüber normalem Zucker gibt es nicht.
Kandiszucker und normaler Zucker unterscheiden sich lediglich in der Form und Herstellung. Hierbei besteht Kandiszucker aus größeren, millimetergroßen Kristallen, die durch ein spezielles Kristallisationsverfahren entstehen, während normaler Zucker aus kleineren Kristallen besteht. Geschmacklich unterscheidet sich Kandiszucker durch seine karamellisierten Varianten und die teilweise hinzugefügten Aromen.
Der Hauptbestandteil von Kandiszucker ist Saccharose, welches durch Kristallisation seine Form erhält. Weißer Kandiszucker wird aus reiner Zuckerlösung hergestellt, während brauner Kandiszucker aus einer leicht karamellisierten Zuckerlösung entsteht. Zusätzliche Aromen wie Vanille können dem Kandiszucker beigefügt werden, um den Geschmack zu variieren.
[1] https://utopia.de/ratgeber/kandiszucker-besonderheiten-und-unterschiede-zu-normalem-zucker/
[2] Ebd.
[3] https://www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/zucker/
[4] https://www.wikifit.de/kalorientabelle/sonstiges/brauner-zucker-kandisfarin
[5] https://utopia.de/ratgeber/kandiszucker-besonderheiten-und-unterschiede-zu-normalem-zucker/
[6] https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Zuckerersatz-Helfen-Xylit-Erythrit-Co-beim-Abnehmen,suessungsmittel102.html#:~:text=S%C3%BC%C3%9Fstoffe%20erh%C3%B6hen%20den%20Insulinspiegel%20nicht,Bauchspeicheldr%C3%BCse%20daraufhin%20vorsorglich%20Insulin%20aussch%C3%BCttet.
[7] https://www.stern.de/gesundheit/suessstoffe–sie-koennen-die-darmflora-schaden-und-ernsthaft-krank-machen-30600376.html#:~:text=Die%20Studie%2C%20die%20im%20%22International,in%20sch%C3%A4dliche%20Darmbewohner%20umwandeln%20k%C3%B6nnen.
[8] https://www.wikifit.de/kalorientabelle/suesswaren/honig
[9] https://www.wikifit.de/kalorientabelle/saucen-dressing/ahornsirup-0












