Was ist Matcha-Tee?

Was ist Matcha-Tee?

Matcha meint eine konzentrierte Form von grünem Tee. Das gesamte Teeblatt findet in dem konzentrierten Pulver Verwendung. Die Wirkung fällt entsprechend konzentrierter aus. Das Pulver entsteht durch sehr feines Mahlen der zarten Blattspitzen des Tencha. Genau genommen bedeutet Tencha ein Verarbeitungsschritt in der Produktion von Matcha. Zuvor wird die Ernte getrocknet. Die hohen Kosten für diesen grünen Tee hängen mit der aufwändigen Gewinnung des Teepulvers zusammen. Die Anbaufläche ist begrenzt und die Nachfrage in Japan durch die traditionellen Teezeremonien sehr hoch.

Warum Matcha-Tee für die Meditation genutzt wird

Matcha-Tee hilft dabei die Konzentration zu steigern und wird von buddhistischen Mönchen schon seit langer Zeit zu diesem Zweck genutzt. Denn die Aminosäure L-Theanin wirkt Koffein entgegen und besitzt dadurch einen ausgleichenden, ja beruhigenden Effekt. Doch Matcha-Tee setzt sich noch aus vielen weiteren Inhaltsstoffen zusammen und enthält so viel Koffein wie eine Tasse Espresso. Er macht wach und entspannt also zugleich. Inzwischen hat er auch in Europa weite Verbreitung gefunden.

Matcha und Meditation sind füreinander gemacht

Im 12. Jahrhundert reiste der Zen-Mönch Eisai Zenji von Japan nach China und lehrte dort unter anderem über die gesundheitlichen Vorteile von Tee. Nach Japan brachte er Teesamen zurück und stellte eine Verbindung zwischen Tee und Meditation her. Matcha wie Zen-Buddhismus konzentrieren sich darauf, das innere Selbst und den Geist zu beruhigen. Im Tee zeichnen dafür verschiedene natürliche Inhaltstoffe verantwortlich, bei der Zen-Meditation kommen dazu spezielle Praktiken und Techniken zum Einsatz. Tee trinken und Meditation gehören demnach bereits seit Jahrhunderten zusammen und gehen schon länger eine fruchtbare Liaison ein. Die Meditation bringt Ausgeglichenheit und Gelassenheit mit sich. Ähnliches gilt für den Einklang von Yoga und Matcha. Meditation hinterlässt bei vielen eine Art ruhige Euphorie mit vielen positiven Gefühlen.

Welche gesundheitlichen Vorteile hat Matcha-Tee?

Matcha Tee verbessert nachweislich nicht nur die Hirnleistung und Konzentration, sondern auch das Gedächtnis und die Stimmung. Sogar seine Wirkung als Antidepressivum wurde schon ausgemacht. Einige Wissenschaftler nehmen überdies an, dass er nützlich beim Abnehmen ist. Die vielen Antioxidantien wirken sich jedenfalls positiv auf die Gesundheit aus. Nicht zuletzt der mässige Konsum des Tees das Risiko von Herzerkrankungen. Es ist dann bis zu einem Drittel geringer. Schliesslich fördert der konzentrierte Tee eine gesunde Darmflora und hinterlässt eine stärkere Haut, verstärkt noch durch viel Bewegung an der frischen Luft.

Gibt es auch Nachteile?

Zu sehr übertreiben sollte man es mit dem Genuss des Tees aber trotzdem nicht. Von mehr als zwei Tassen pro Tag ist abzuraten, da dann Übelkeit auftreten kann. Pestizide und sonstige Schadstoffe gelangen mitunter vom Boden in die Teeblätter. Für Kinder eignet sich der Tee nicht und auch schwangere und stillende Frauen sollten nur geringe Mengen davon zu sich nehmen. Mit Medikamenten kommt es in einzelnen Fällen zu Wechselwirkungen. Trotz seiner vielfältigen wohltuenden Wirkung ist der Tee kein Allheilmittel.

Die traditionelle Teezeremonie in Japan

Die japanische Teezeremonie folgt einem strengen Ritual und ist Teil vieler Meditationspraktiken. Vom Gastgeber bekommen die Gäste einer traditionellen Teezeremonie Tee und leichte Speisen gereicht. Sie findet in einem schlicht eingerichteten Teehaus statt. Vor der eigentlichen Zeremonie wandern die Gäste auf einem Gartenpfad, ehe sie sich im Garten des Teehaus einfinden. Jeder Gast erhält warmes Wasser und begibt sich zurück auf den Gartenpfad. Dann folgt eine rituelle Reinigung. Nacheinander betreten die Gäste das Teehaus. Die Gäste lassen sich nach dem Eintreten auf die Knie nieder und zeigen damit Demut und Respekt. Dann folgt das Kaiseki, ein mehrgängiges Mahl mit leichten Speisen. Vor dem Beginn des wichtigsten Teils der Teezeremonie geht es nochmal zurück in den Warteraum. Während der Teezeremonie kommen verschiedene Utensilien zum Einsatz, so die Teeschale, die Teedose oder das Frischwassergefäss.

Wie lässt sich Matcha-Tee in die eigene Meditation einbinden?

Mit einer Tasse Matcha-Tee fällt es leichter, selbst in die Meditation einzusteigen. Wichtig ist es, dass alles ruhig und achtsam erfolgt. Es gilt am Tee zu schnuppern und alle Gerüche und Aromen bewusst aufzunehmen. Nehmen Sie den Tee an einem ruhigen und friedlichen Ort zu sich und lassen Sie alle Gedanken weiterziehen. Im Mittelpunkt steht die Tasse Tee und der Augenblick mit all seinen Details. Das nennt sich Achtsamkeit. Tiefe Atemzüge helfen Ihnen zusätzlich dabei. Viele Personen nutzen eine Teemeditation, um den Tag positiv und gelassen zu beginnen. Das Tolle ist, dass Matcha vielfältige positive Auswirkungen auf Körper und Geist zeigt, was ja auch für die Meditation gilt.

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Quellen
matchameister.myshopify.com/blogs/news/matcha-und-meditation-wie-fureinander-gemacht
eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/matcha-tee-wirkung#:~:text=anhaltende%20Wachsamkeit%20verleiht.-,Zudem%20kann%20Matcha%20Tee%20die%20Gehirnleistung%2C%20Konzentration%2C%20die%20Ged%C3%A4…
matchatto.de/blogs/matcha-tee/wirkung
www.matchacafebali.com/de/blogs/journal/yoga-and-matcha

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