Der Genuss des Tees: Arten, Zubereitung und Vorteile

Der Genuss des Tees: Arten, Zubereitung und Vorteile

15. August 2020 0 Von Emanuel

Tee ist ein abwechslungsreiches Getränk, welches nicht nur geschmacklich, sondern auch von seinen gesundheitsfördernden Eigenschaften her ausgesprochen vielseitig ist. Diese Vielseitigkeit führt allerdings dazu, dass die Teesorten auch unterschiedlich zubereitet werden müssen, um ihr volles geschmackliches Potenzial entfalten zu können. Hierbei ist die Menge ebenso entscheidend wie die Ziehzeit. Zum Teekenner wird man daher nicht über Nacht – wer sich aber etwas mit dem beliebten Aufgussgetränk auseinandersetzt, kann geschmacklich oft mehr herausholen.

Arten des Teetrinkens

Tee ist grundsätzlich erst einmal ein Aufgussgetränk, welches traditionell warm getrunken wird. Die meisten Menschen empfinden ihn so bekömmlicher, gegen einen Aufguss mit kaltem Wasser spricht jedoch nicht wirklich etwas. Zwar geben einige Wissenschaftler zu bedenken, dass heißes Wasser Keime, welche möglicherweise im Früchtetee enthalten sein könnten, besser abgetötet werden, räumen aber auch ein, dass diese Keime für gesunde Menschen in aller Regel nicht gefährlich sind. Vor allem in der heißen Jahreszeit kann Tee daher auch gerne einmal kalt genossen werden. Aber Achtung: Die Ziehzeit verdoppelt sich hier! Alternativ kann der Tee nach dem heißen Aufguss natürlich auch mit Eiswürfeln abgekühlt werden. Verwendet werden allgemein wahlweise Teebeutel oder Teeblätter. Ersteres ist praktischer, wohingegen aufgekochte Teeblätter deutlich besseren Genuss versprechen.

Die Teezubereitung: Eine Kunst für sich

Natürlich kann man Tee nicht einfach so zubereiten. Die Blätter müssen in eine Teekanne gegeben werden und sollten eine Weile ziehen, wobei die Ziehzeit von Tee zu Tee verschieden ist. Schwarzer Tee sollte zum Beispiel zwischen drei und fünf Minuten ziehen – bei Früchtetee sind es je nach Sorte vier bis zehn Minuten. Für Teeliebhaber haben wir aus diesem Grund eine Tabelle mit allen Ziehzeiten zusammengestellt. Die Ziehzeit ist aber nicht allein ausschlaggebend: Auch die richtige Menge ist wichtig. Für einen schwarzen Tee sollten es nicht mehr als 3 Gramm pro Tasse sein – sofern man nicht viel Koffein verträgt, gerne auch nur 2 Gramm. Die gleiche Dosierung ist auch bei grünem Tee zu empfehlen, wohingegen bei Früchtetee ca. drei bis vier Gramm – selten auch mehr – verwendet werden sollten.

Sowohl bei der Ziehzeit als auch bei der Menge ist es ratsam, sich auf die Herstellerangaben zu verlassen und dann etwas zu experimentieren. Echte Tee-Experten nutzen im Übrigen eine Feinwaage, um ihren Tee korrekt zu dosieren und verlassen sich nicht auf Teelöffel als Maß. Dies liegt vor allem daran, dass beispielsweise ein Teelöffel grüner Tee leichter ist als Jasmintee, aber mehr als doppelt so schwer wie Pfefferminztee.

Richtig Tee trinken: Menge und Vorteile

Wie viel Tee man am Tag trinken kann, hängt zunächst von der Menge ab. Schwarzer Tee enthält viel Koffein und sollte daher nur in Maßen konsumiert werden. Drei Tassen gelten hier für jede Person als unbedenklich. Bei fünf oder gar mehr Tassen können bei dem ein oder anderen bereits Symptome einer Überdosierung von Koffein eintreten. Wer hingegen Früchtetee trinkt, kann bei der Menge wenig falsch machen. Er ist allgemein sehr gut verträglich und eine hervorragende Alternative zu Wasser.

Überzeugte Teetrinker brauchen sich also keine Sorgen zu machen, dass sie zu viel Tee trinken. Gleichzeitig können sie sich aber sicher sein, dass sie ihrer Gesundheit mit dem Tee etwas Gutes tun. Der schwarze Tee am Morgen dient als Wachmacher, wohingegen Kamille oder Salbei vor allem auf den Magen-Darm-Trakt positive Auswirkungen haben. Aber auch Fans von Früchtetee profitieren: Neben dem guten Geschmack besitzen Früchtetees keine Kalorien. Damit sind Früchtetees eine gute Alternative zu Wasser und definitiv eine bessere Wahl als kalorienhaltige Softdrinks.